Im Juli 2024 hat G4Music seinen Namen in Gapless geändert. Gleichzeitig gibt es ein Update, das kleine Ergänzungen enthält. Das Tool wird an die GNOME HIG (Human Interface Guidelines for GNOME) angepasst. Der Name G4Music war nicht optimal und wurde deshalb in Gapless geändert.
Dieser Player wurde von Amberol inspiriert, von dem er fast alles kopierte und gleichzeitig einige Funktionalitäten integrierte. Amberol war eine kleine visuelle Revolution, aber es war zu einfach. Gapless hat die Formel mit integrierten Suchen, differenzierten Abschnitten für Künstler und Alben, Wiedergabelisten und einigen interessanten Optionen zur individuellen Anpassung weiter entwickelt.
Eine App, die auf ein einfaches schönes Design setzt und auf Langlebigkeit. Gapless ist GNOME Music weit überlegen und ein Genuss für die Sinne.
Dunkelmodus
Hintergrundunschärfemodus
Kompaktansicht der Wiedergabeliste
Rasteransicht für Interpreten/Alben
Musik weiterspielen nach dem schliessen des Fensters
Musik aus Ordner laden
Lokale Dateiänderungen überwachen
Vorschaubilder für nicht lokale Dateien laden
Audiospitzenpegel
sich drehendes Albumbild
Lückenlose Wiedergabe aktivieren
ReplayGain zur Normalisierung der Lautstärke verwenden
Bevorzugter Gstreamer-Audio-Ausgang
Die letzte Einstellung funktioniert bei mir nicht einwandfrei. Wenn ich den Audio-Ausgang auf Pipewire umstelle stockt die Ausgabe und der Player stürzt ab.
Doch der Gapless Player ist ein ausgezeichnetes Tool. Leider ist er mit Archlinux basierten Distributionen nur im AUR (Arch User Repository) zu finden und nicht im Standard Repository. Die Installation ist nicht immer stabil.
Bei einem Update kann es vorkommen, dass er nicht mehr startet, dann muss man auf das nächste Update warten oder mit Flatpak oder Snap installieren.
Intern heisst der Player immer noch G4Music. Wenn man im Taskmanager nach der Anwendung sucht findet man sie jedenfalls noch unter dem Namen G4Music.
Amarok oder der Fork davon Exaile
Amberol
Elisa
Rhythmbox
Sayonara
Clementine oder der Fork davon Strawberry
Museeks
Die beiden Player Strawberry und Rhythmbox sind auch im Standard Repository verfügbar. Elisa ist meist schon installiert auf Archlinux basierten Systemen.
Mehr Videos findet man auf meinem Youtube Kanal linuxcoach:
https://www.youtube.com/@linuxcoach
Ein weiterer Interessanter Artikel zu diesem Thema:
https://computer-experte.ch/g4music/